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Junge Stimmen aus Bolivien und Brasilien: Kommunale Führung auf der COP30 und dem Volksgipfel

In einem globalen Kontext, der von einer fortschreitenden und sich Tag für Tag verändernden Klimakrise geprägt ist, demonstriert die Jugend Lateinamerikas, dass sie nicht nur das Ausmaß der Herausforderung versteht, sondern auch bereit ist, die Lösungen anzuführen.

Diese neue Videoserie vereint die Zeugnisse junger Menschen aus Bolivien und Brasilien, die sowohl an der COP30 als auch am Gipfeltreffen der Völker teilnehmen. Ihre Anwesenheit dort ist kein Zufall: Sie ist das Ergebnis langjähriger gemeinschaftlicher, territorialer und kollektiver Arbeit, die es ihnen ermöglicht hat, die ökologischen, sozialen und kulturellen Realitäten ihrer Gemeinschaften aus erster Hand kennenzulernen.

Diese jungen Menschen stammen aus gemeinschaftlichen Prozessen, die ihre Führungsqualitäten stärken:

  • Sie haben die Auswirkungen des Klimawandels am eigenen Leib erfahren;
  • Sie haben ihre Gemeinschaften bei der Verteidigung von Wasser, Wäldern und Leben begleitet;
  • Sie haben gelernt, in Dialog zu treten, sich zu organisieren und in komplexen Kontexten ihre Rechte einzufordern.

Deshalb hat ihre Stimme so viel Gewicht. Weil sie nicht aus der Ferne sprechen, sondern aus Erfahrung. Und weil sie verstehen, dass Klimaschutz nicht nur eine technische Angelegenheit ist: Er ist ein Bekenntnis zum Land, zur Gerechtigkeit und zu zukünftigen Generationen.

In diesen Videos teilen junge Menschen aus dem bolivianischen Klimaverhandlungstrainingsprogramm und verschiedenen gemeindebasierten Initiativen in Brasilien, wie beispielsweise Friends of the Earth, ihre Sorgen, ihre Visionen und ihre Forderungen. Sie fordern etwas, das eigentlich selbstverständlich sein sollte:

Reale Räume, um Meinungen zu äußern, Entscheidungen zu treffen und konkrete Lösungen für die Probleme zu fordern, die ihre Gegenwart und ihre Zukunft beeinflussen.

Jugendbeteiligung darf nicht länger nur symbolisch sein. Wir brauchen ihre Ideen, ihre Energie und ihre Fähigkeit, andere zu mobilisieren. Wir müssen ihnen ernst nehmen und entsprechend handeln.

Wir laden Sie ein, diese Reihe zu verfolgen, sie zu teilen und mit diesen Prozessen in Verbindung zu bleiben.

Die Stimme dieses Jugendlichen verdient es, gehört zu werden.

Und gemeinsam können wir es so verstärken, dass es dort ankommt, wo es am wichtigsten ist.

Klimaschutz wird mit ihnen gemeinsam gestaltet. Und auch mit Ihnen.