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Andenprogramm

Peru und Bolivien stehen vor gravierenden Herausforderungen in den Bereichen Regierungsführung, Wirtschaftskrise und strukturelle Gewalt. In diesem Kontext sind Kinder und Jugendliche ständigen Rechtsverletzungen ausgesetzt, darunter hohe Raten geschlechtsspezifischer Gewalt, Bildungsungleichheit, strukturelle Diskriminierung und Klimakrisen. Angesichts dieser Realität fördert das Programm gemeinsam mit Kinder- und Jugendnetzwerken und Partnern transformative Prozesse, die Kinderrechte, Umweltgerechtigkeit und den Schutz von Territorien in den Mittelpunkt stellen.

Das Andenprogramm setzt sich dafür ein, die Natur als Rechtssubjekt anzuerkennen, indigene Gebiete zu schützen, arbeitende Kinder zu stärken und interkulturelle sowie generationenübergreifende Ansätze zu fördern. Wir unterstützen interkulturelle Bildungsstrategien, Gewaltprävention sowie die Organisation und Beteiligung von Kindern und Jugendlichen, um den sozialen Zusammenhalt zu stärken und sicherzustellen, dass Gemeinschaften sowie Kinder und Jugendliche selbst den Wandel in ihren Gebieten vorantreiben. 

Derzeit arbeiten wir mit 15 Partnern aus Peru und Bolivien zusammen, mit denen wir bisher 18 Projekte umgesetzt haben, die Umweltgerechtigkeit, Geschlechtergleichstellung und umfassenden Kinderschutz fördern – als Teil einer gemeinsamen Vision für eine gerechtere, inklusivere und nachhaltigere Zukunft.