Das übergeordnete Ziel des Projekts ist die Reduzierung von Treibhausgasemissionen und die Anpassung an den Klimawandel durch einen umfassenden Ansatz, der technologische, ökologische und pädagogische Komponenten einbezieht. Zu den wichtigsten Maßnahmen gehört die Einführung umweltfreundlicher Holzöfen, um die CO₂-Emissionen um etwa 31.485 Tonnen zu senken und ein gesünderes Kochumfeld für 5.000 Familien in Quechua-, Guarani- und Chiquitano-Gemeinden zu schaffen.
Als Anpassungsmaßnahme gewährleistet das Projekt 1.550 Familien den zuverlässigen Zugang zu Trinkwasser durch Wasserleitungen und -tanks. Dadurch werden durch Wasser übertragene Krankheiten reduziert und das Wohlbefinden der Familien verbessert. Gleichzeitig werden 460 Agroforstsysteme und 200 agroökologische Familiengärten angelegt, um die Ernährungssicherheit zu fördern, das Einkommen zu diversifizieren und die landwirtschaftliche Nachhaltigkeit zu stärken. Zusätzlich wird in fünf Lehrwäldern ein integratives Umweltbildungsprogramm für Kinder und Jugendliche aus fünf Schulen umgesetzt.
Darüber hinaus werden die Familienmitglieder ihre lokalen Fähigkeiten im Umgang mit verbesserten Holzöfen, SAF (Sustainable Air Force), Agroforstgärten, Wassermanagementsystemen und verantwortungsvoller Wassernutzung stärken.
Ziel ist es letztlich, die institutionellen Kapazitäten von PRODECO und tdh Germany zu stärken, um die Nachhaltigkeit und Effektivität von Klimaresilienzinitiativen zu gewährleisten und so zu nachhaltigen Lebensgrundlagen, verbesserten Gesundheitsbedingungen und einer größeren Fähigkeit zur Anpassung an die Herausforderungen des Klimawandels beizutragen.
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